Mundstromessung

Was sind Mundströme?

Haben Sie Amalgam- oder Goldfüllungen bzw. -inlays in Ihren Zähnen? Dann kann es auch bei Ihnen zu sogenannten Mundströmen kommen.

Unterschiedliche Metalle im Mund bilden in Verbindung mit Speichel messbare elektrische Potentiale, ähnlich wie eine schwache Batterie. Dabei kann die entstehende Spannung und die Stärke des Stroms unterschiedlich hoch sein und den Patienten ggfs. belasten. 

Sind Mundströme gefährlich?

Man geht davon aus, dass eine gesundheitliche Belastung bei Grenzwerten ab 100 Millivolt und einer Stromstärke ab 3 – 4 Mikroampere auftreten. Metall-Ionen, insbesondere Quecksilber-Ionen aus Amalgam-Füllungen werden durch die Mundströme freigesetzt und gelangen durch die Nahrungsaufnahme in den Körper.

Welche Symptome können Mundströme auslösen?

Mundströme können u.a. folgende Symptome auslösen:

  • Chronische Zahnfleischentzündung
  • Chronische Aphten
  • Zahnfleischschwellungen
  • Zungen- bzw. Mundbrennen
  • Geschmacksstörung („metallischer Geschmack im Mund“)
  • Mundtrockenheit
  • Nervosität, Unruhe
  • Schlafstörungen
  • Wetterempfindlichkeit
  • Schwindelgefühl

Das Messverfahren

Bei der Mundstrommessung werden Elektroden auf die unterschiedlichen Metallfüllungen bzw. Kronen im Mund des Patienten gehalten. Das so entstehende Spannungsfeld ist genau messbar. Die Höhe des Wertes ist nicht nur abhängig von den verwendeten Materialien sondern auch vom pH-Wert des Speichels. Wurden gleichzeitig Goldlegierungen und Amalgam verwendet, fallen die Messwerte besonders hoch aus.

Weiterführende Therapien

Weiterführende Therapiemöglichkeiten wie z.B. der Austausch von Füllungen und Inlays besprechen Sie am besten mit Ihrem Zahnarzt.